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SYSTEMD.NET-NAMING-SCHEME(7) systemd.net-naming-scheme SYSTEMD.NET-NAMING-SCHEME(7)

BEZEICHNUNG

systemd.net-naming-scheme - Benennungsschema für Netzwerkgeräte

BESCHREIBUNG

Netzwerkschnittstellennamen und MAC-Adressen können auf Basis bestimmter gleichbleibender Schnittstellenattribute erstellt werden. Dies ist möglich, wenn es genug Informationen über das Gerät gibt, um diese Attribute zu erstellen und die Verwendung dieser Information konfiguriert wurde. Diese Seite beschreibt die Schnittstellenbenennung, d.h. welche möglichen Namen erstellt werden können. Diese Namen werden durch das in systemd-udevd.service(8) eingebaute net_id und als Udev-Eigenschaften (ID_NET_NAME_ONBOARD=, ID_NET_LABEL_ONBOARD=, ID_NET_NAME_PATH=, ID_NET_NAME_SLOT=) exportiert.

Namen und MAC-Adressen werden aus verschiedenen gleichbleibenden Metadatenattributen abgeleitet. Neuere Versionen von Udev berücksichtigen mehr dieser Attribute und verbessern (und damit ändern) die für die gleichen Geräte verwandten Namen und Adressen. Verschiedene Versionen dieser Erstellungsregeln werden »Benennungsschema« genannt. Das Standard-Benennungsschema wird zum Kompilierungszeitpunkt ausgewählt. Normalerweise wird dies die neuste implementierte Version sein, aber es ist auch möglich, dies auf eine ältere Version zur Erhaltung der Kompatibilität zu setzen. Dies könnte beispielsweise für Distributionen nützlich sein, die neuere Versionen von Systemd in stabilen Veröffentlichungen integrieren, ohne das Benennungschema zu ändern. Das Benennungschema kann auch mittels des Kernelbefehlszeilenschalters net.naming-scheme= außer Kraft gesetzt werden, siehe systemd-udevd.service(8). Verfügbare Benennungsschemas werden nachfolgend beschrieben.

Nachdem die Udev-Eigenschaften erstellt worden sind, können Geräte anhand dieser Eigenschaften und den geeigneten Udev-Regeln tatsächlich umbenannt werden. Siehe die Beschreibung von NamePolicy= und MACAddressPolicy= in systemd.link(5).

Beachten Sie, dass das Konzept der Netzwerkschnittstellenbenennung zwar primär im Kontext von systemd-udevd.service relevant ist, aber der Container-Verwalter systemd-nspawn(1) sie auch bei der Benennung von Schnittstellennamen in Betracht zieht, siehe unten.

RICHTLINIEN

Alle Namen beginnen mit einem Zwei-Zeichen-Präfix, das den Schnittstellentyp kennzeichnet.

Tabelle 1. Zwei-Zeichen-Präfix basierend auf dem Typ der Schnittstelle

Präfix Beschreibung
en Ethernet
ib InfiniBand
sl IP über serielle Leitung (Slip)
wl Schnurloses lokales Netzwerk (WLAN)
ww Schnurloses Weitverkehrsnetz (WWAN)

Das eingebaute Udev net_id exportiert die folgenden Udev-Geräteeigenschaften:

ID_NET_NAME_ONBOARD=PräfixoNummer, ID_NET_NAME_ONBOARD=PräfixdNummer

Dieser Name wird basierend auf der numerischen Anordnungsinformation, die durch die Firmware für Geräte auf dem Mainboard angegeben wird, gesetzt. Abhängig von dem Firmware-Typ werden verschiedene Schemata verwandt, wie in nachfolgender Tabelle dargestellt.

Tabelle 2. Mainboard-Benennungsschema

Format Beschreibung
PräfixoNummer PCI-Mainboard-Index
PräfixdNummer Devicetree-Alias-Index

ID_NET_LABEL_ONBOARD=Präfix Kennzeichen

Diese Eigenschaft wird basierend auf der durch die Firmware von Geräten, die auf dem Mainboard sind, gegebenen textuellen Kennzeichnung gesetzt. Der Name besteht aus dem Präfix, dem die Kennzeichnung angehängt ist. Dies ist nur für PCI-Geräte verfügbar.

ID_NET_NAME_MAC=PräfixxAABBCCDDEEFF

Dieser Name besteht aus dem Präfixbuchstaben x und den 12 hexadezimalen Ziffern der MAC-Adresse. Er ist verfügbar, falls das Gerät über eine konstante MAC-Adresse verfügt. Da dieser Name auf einem Attribut der Karte selbst basiert, bleibt er »stabil«, selbst wenn das Gerät (sogar zwischen Maschinen) verschoben wird, aber ändert sich, wenn die Hardware ersetzt wird.

ID_NET_NAME_SLOT=Präfix[PDomäne]sSlot[fFunktion][nPort_Name|dGer_Port], ID_NET_NAME_SLOT=PräfixvSlot, ID_NET_NAME_SLOT=PräfixxSlot, ID_NET_NAME_SLOT=Präfix[PDomäne]sSlot[fFunktion][nPort_Name|dGer_Port]bNummer, ID_NET_NAME_SLOT=Präfix[PDomäne]sSlot[fFunktion][nPort_Name|dGer_Port]uPort…[cKonfiguration][iSchnittstelle], ID_NET_NAME_SLOT=Präfix[PDomäne]sSlot[fFunktion][nPort_Name|dGer_Port]vSlot,ID_NET_NAME_SLOT=Präfix[PDomäne]sSlot[fFunktion][nPort_Name|dGer_Port]rSlot

Diese Eigenschaft beschreibt die Slot-Position. Verschiedene Schemata werden abhängig vom Bus-Typ verwandt. Diese beschreibt die nachfolgende Tabelle. Im Falle von USB-, BCMA- und SR-VIO-Geräten besteht der komplette Name aus dem Präfix, dem PCI-Slot-Kennzeichner und dem USB- oder BCMA- oder SR-VIO-Slot-Kennzeichner. Die ersten zwei werden in der nachfolgenden Tabelle durch »…« angezeigt.

Tabelle 3. Slot-Benennungsschema

Format Beschreibung
Präfix [PDomänesSlot [fFunktion] [nPort_Name | dGer_Port] PCI-Slot-Nummer
Präfix vSlot VIO-Slot-Nummer (IBM PowerVM)
Präfix XNummer VIF Schnittstellennummer (Xen)
bNummer Broadcom-Bus- (BCMA) Kernnummer
… uPort… [cKonfiguration] [iSchnittstelle] USB-Port-Nummerkette
vSlot SR-VIO-Slot-Nummer
… rSlot SR-IOV-Slot-Nummer

Die PCI-Domäne wird nur vorangestellt, wenn sie nicht 0 ist. Alle multifunktionalen PCI-Geräte werden die fFunktion-Nummer im Gerätenamen tragen, einschließlich der Funktion-0-Geräte. Für nicht-multifunktionale Geräte wird die Nummer unterdrückt, falls sie 0 ist. Der Port-Name Port_Name wird verwandt oder die Port-Nummer dGer_Port, falls der Name nicht bekannt ist.

Für BCMA-Geräte wird die Kernnummer unterdrückt, wenn diese 0 ist.

Für USB-Geräte wird die komplette Kette von Port-Nummern der Hubs zusammengesetzt. Falls der Name länger als die maximale Anzahl von 15 Zeichen ist, wird der Name nicht exportiert. Die Werte der normalen USB-Konfigurationsnummer 1 und Schnittstellennummer 0 werden unterdrückt.

Der Name von virtuellen SR-IOV-Geräten basiert auf dem Namen der übergeordneten Schnittstelle, gefolgt von v und der virtuellen Gerätenummer, wobei alle führenden Nullen entfernt werden. Die Busnummer wird ignoriert.

Der Darsteller von virtuellen SR-IOV-Geräten basiert auf dem Namen der physischen Geräte-Schnittstelle, gefolgt von r und der Anzahl der virtuellen Geräte, die mit dem jeweiligen Darsteller verbunden sind, wobei alle führenden Nullen entfernt werden. Der Name des physischen Ports und die Busnummer werden ignoriert.

In einigen Konfigurationen kann eine übergeordnete PCI-Bridge eines angegebenen Netzwerk-Controllers einem Steckplatz zugewiesen sein. In diesen Fällen wird diese Geräteeigenschaft nicht erstellt, um Benennungskonflikte zu vermeiden.

ID_NET_NAME_PATH=PräfixcBuskennung, ID_NET_NAME_PATH=PräfixaLieferantModelliInstanz, ID_NET_NAME_PATH=PräfixiAdressenPort_Name, ID_NET_NAME_PATH=PräfixuPort, ID_NET_NAME_PATH=Präfix[PDomäne]pBussSlot[fFunktion][nphys_Port_Name|dGer_Port], ID_NET_NAME_PATH=Präfix[PDomäne]pBussSlot[fFunktion][nphys_Port_Name|dGer_Port]bNummer, ID_NET_NAME_PATH=Präfix[PDomäne]pBussSlot[fFunktion][nphys_Port_Name|dGer_Port]uPort…[cKonfig][iSchnittstelle]

Diese Eigenschaft beschreibt den Geräteinstallationsort. Verschiedene Schemata werden abhängig vom Bustyp verwandt, wie in der nachfolgenden Tabelle beschrieben. Für BCMA- und USB-Geräte muss die PCI-Pfadinformation bekannt sein und der vollständige Name besteht aus dem Präfix, der PCI-Slot-Kennzeichnung und dem USB- oder BCMA-Ort. Die ersten zwei Teile werden in der nachfolgenden Tabelle durch »…« angezeigt.

Tabelle 4. Pfadbenennungsschema

Format Beschreibung
Präfix cBuskennung CCW- oder gruppierte CCW-Gerätekennzeichner
Präfix aHändler Modell iInstanz ACPI-Pfadnamen für ARM64-Plattformgeräte
Präfix iAdresse nPort-Name Netdevsim (simulierte Netzwerkgeräte) Gerätenummer und Port-Name
Präfix [PDomänepBus sSlot [fFunktion] [nphys_Port_Name | dGer_Port] Geographischer PCI-Ort
bNummer Broadcom-Bus- (BCMA) Kernnummer
… uPort… [cKonfiguration] [iSchnittstelle] USB-Port-Nummerkette

CCW- und gruppierte CCW-Geräte gibt es in IBM-System-Z-Großrechnern. Alle einleitenden Nullen und Punkte werden unterdrückt.

Für PCI-, BCMA- und USB-Geräte werden die gleichen Regeln wie oben für Slot-Namen beschrieben verwandt.

GESCHICHTE

Das folgende »Benennungsschema« wurde definiert (dies kann zum Zeitpunkt des Systemstarts mittels des oben dargestellten Kernelbefehlszeilenschalters net.naming-scheme= ausgewählt werden):

v238

Dies ist das in Systemd 238 implementierte Benennungsschema.

v239

Die Benennung für mit SR-IOV und NPAR erstellte virtuelle Netzwerkgeräte und für Geräte, deren PCI-Netzwerk-Controller keine Slot-Nummer zugeordnet ist, wurde geändert.

Virtuelle SR-IOV Geräte werden basierend auf der übergeordneten Schnittstelle mit einer Endung »vPort« benannt, wobei Port die virtuelle Gerätenummer ist. Vorher wurden solche virtuellen Geräte benannt, als ob sie komplett unabhängig wären.

Das neunte und spätere virtuelle NPAR-Geräte folgen dem für die ersten acht NPAR-Partitionen verwandten Benennungsschema. Früher wurden solche Geräte nicht umbenannt und die Vorgabe des Kernels (»ethN«) wurde verwandt.

Es werden auch Namen für PCI-Geräte erstellt, bei denen der PCI-Netzwerk-Controller selbst keine zugeordnete Slot-Nummer hat, aber eines seiner übergeordneten Geräte hat eine. Früher wurden solche Geräte nicht umbenannt und die Vorgabe des Kernels wurde verwandt.

v240

Das Präfix »ib« und gleichbleibende Namen für Infiniband-Geräte werden eingeführt. Früher wurden solche Geräte nicht umbenannt.

Das ACPI-Indexfeld (in ID_NET_NAME_ONBOARD= verwandt) wird jetzt auch genutzt, falls sein Wert 0 ist.

Es wurde eine neue Benennungsrichtlinie NamePolicy=keep eingeführt. Mit dieser Richtline wird das Netzwerkgerät nicht erneut umbenannt, falls sein Name bereits im Anwendungsraum (user space) gesetzt wurde. Früher wurde diese Bennungsrichtlinie implizit angewandt und jetzt muss sie explizit erbeten werden. Effektiv bedeutet dies, dass Netzwerkgeräte entsprechend ihrer Konfiguration umbenannt werden, falls keep nicht als Benennungsrichtlinie in der .link-Datei festgelegt ist, auch wenn sie bereits umbenannt worden sind. Siehe systemd.link(5) für eine Beschreibung von NamePolicy=.

v241

MACAddressPolicy=persistent wurde erweitert, um MAC-Adressen basierend auf dem Gerätenamen zu setzen. Früher basierten Adressen nur auf ID_NET_NAME_*-Attributen, was bedeutete, dass für virtuelle Geräte niemals Schnittstellennamen erstellt wurden. Jetzt bekommen die meisten Geräte dauerhafte Adressen, insbesondere auch Bridges.

Beachten Sie: Wenn der Anwendungsraum keine MAC-Adresse für ein Bridge-Gerät setzt, dann wird der Kernel anfänglich eine zufällige Adresse zuweisen und diese dann ändern, wenn das erste Gerät zu der Bridge enslaved wird. Mit dieser Änderung der Benennungsrichtlinie erhalten Bridges eine dauerhafte MAC-Adresse basierend auf dem Bridge-Namen anstatt des ersten Gerätes, das enslaved ist.

v243

Unterstützung für die Umbenennung von Netdevsim-Geräten (simulierten Netzwerkgeräten) wurde hinzugefügt. Früher wurden diese Geräte nicht umbenannt.

Früher wurde der zweibuchstabige Schnittstellentyppräfix ID_NET_LABEL_ONBOARD= vorangestellt. Dies ist jetzt nicht mehr der Fall.

v245

Wenn systemd-nspawn(1) den Namen für die Rechnerseite des mit --network-veth vom Container-Namen erstellten Netzwerkschnittstellennamens ableitet, schnitt es bisher das Ergebnis nach 15 Zeichen ab, falls es länger war (da dies die maximale Länge für Netzwerkschnittstellennamen ist). Ab jetzt werden die letzten 4 Zeichen auf einen 24-Bit-Hash-Wert des vollständigen Schnittstellennamens gesetzt, falls der Schnittstellenname länger als 15 Zeichen wäre. Auf diese Art sollten Schnittstellennamenkollisionen zwischen mehreren, ähnlich benannten Containern (die sich nur in der Containernamen-Endung unterscheiden) weniger wahrscheinlich werden — sie sind allerdings weiterhin möglich, da der 24-Bit-Hash-Wert sehr klein ist.

v247

Wenn ein PCI-Steckplatz einer PCI-Bridge zugeordnet ist, die über mehrere nachgeordnete Netzwerk-Controller verfügt, dann könnte der gleiche Wert der Eigenschaft ID_NET_NAME_SLOT für alle diese Controller abgeleitet werden. Dadurch können Benennungskonflikte auftreten, falls die Eigenschaft als der Gerätename ausgewählt wird. Jetzt wird diese Situation erkannt und keine Eigenschaft ID_NET_NAME_SLOT erstellt.

v249

PCI-Hotplug-Positionsnamen für den S390-PCI-Treiber sind hexadezimale Darstellungen des Geräteattributs function_id. Dieses Attribut wird nun dazu verwandt, ID_NET_NAME_SLOT zu bauen. Vorher wurden alle Positionsnamen als dezimale Zahlen ausgewertet, was entweder zu einem falschen Wert der Eigenschaft ID_NET_NAME_SLOT führen konnte oder zu gar keinem.

Einige Firmware- und Hypervisor-Implementierungen berichten unrealistisch hohe Werte für den eingebauten Index. Um die Erstellung von gefälschten eingebauten Schnittstellennamen zu vermeiden, wurden Indexwerte größer als 16381 ¹⁴-1) ignoriert. Für S390-PCI-Geräte sind Indexwerte bis 65535 (2¹⁶-1) gültig. Um dies zu berücksichtigen, wurde diese Begrenzung auf 65535 erhöht.

Die Udev-Regel NAME= ersetzt »:«, »/« und »%« durch einen Unterstrich (»_«) und lehnt Zeichenketten ab, die rein numerisch sind.

v250

Es wurde ein Namensschema für Xen-Netfront-»vif«-Schnittstellen, basierend auf der gästeseitigen VIF-Nummerngruppe aus der Xen-Konfiguration (oder die Schnittstellen mit Index in AWS EC2), hinzugefügt.

v251

Seit Version v247 setzen wir nicht mehr ID_NET_NAME_SLOT, falls wir erkennen, dass ein PCI-Gerät, das einem PCI-Steckplatz zugeordnet ist, eine PCI-Bridge ist, da dies einen Benennungskonflikt hervorrufen würde, wenn es mehrere Kind-Geräte auf dieser Bridge gibt. Jetzt wird dies nicht mehr so strikt gesehen und wir werden die Steckplatz-Informationen verwenden, um den Namen darauf basierend zu erstellen, aber nur, falls das PCI-Gerät mehrere Funktionalitäten hat. Dies ist sicher, da eine separate Funktionsnummer ein Teil des Gerätenamens für Geräte mit mehreren Funktionen ist.

v252

Benennungsschema für Plattformgeräte mit Devicetree-Alias hinzugefügt.

v253

Setzt ID_NET_NAME_PATH für nicht über einen PCI-Bus verbundene USB-Geräte.

v254

Die Benennung wurde für virtuelle SR-IOV-Gerätedarsteller geändert.

Die Endung »rSlot« wurde hinzugefügt, um virtuelle SR-IOV-Gerätedarsteller, die an einer einzigen physischen Geräteschnittstelle hängen, zu unterscheiden.

Beachten Sie, dass latest zur Kennzeichnung des neusten bekannten Schemas (für diese konkrete Version von Systemd) verwandt werden kann.

BEISPIELE

Beispiel 1. Verwendung Udevadms test-builtin zur Anzeige von Geräteeigenschaften

$ udevadm test-builtin net_id /sys/class/net/enp0s31f6
…
Verwendung des Vorgabe-Schnittstellen-Benennungsschemas 'v243'.
ID_NET_NAMING_SCHEME=v243
ID_NET_NAME_MAC=enx54ee75cb1dc0
ID_OUI_FROM_DATABASE=Wistron InfoComm(Kunshan)Co.,Ltd.
ID_NET_NAME_PATH=enp0s31f6
…

Beispiel 2. PCI-Ethernet-Karte mit Firmware-Index »1«

ID_NET_NAME_ONBOARD=eno1
ID_NET_NAME_ONBOARD_LABEL=Ethernet Port 1

Beispiel 3. PCI-Ethernet-Karte in einem Slot für dynamisches Einstecken mit Firmware-Indexnummer

# /sys/devices/pci0000:00/0000:00:1c.3/0000:05:00.0/net/ens1
ID_NET_NAME_MAC=enx000000000466
ID_NET_NAME_PATH=enp5s0
ID_NET_NAME_SLOT=ens1

Beispiel 4. PCI-Ethernet-Multifunktionskarte mit 2 Ports

# /sys/devices/pci0000:00/0000:00:1c.0/0000:02:00.0/net/enp2s0f0
ID_NET_NAME_MAC=enx78e7d1ea46da
ID_NET_NAME_PATH=enp2s0f0
# /sys/devices/pci0000:00/0000:00:1c.0/0000:02:00.1/net/enp2s0f1
ID_NET_NAME_MAC=enx78e7d1ea46dc
ID_NET_NAME_PATH=enp2s0f1

Beispiel 5. PCI-WLAN-Karte

# /sys/devices/pci0000:00/0000:00:1c.1/0000:03:00.0/net/wlp3s0
ID_NET_NAME_MAC=wlx0024d7e31130
ID_NET_NAME_PATH=wlp3s0

Beispiel 6. PCI-IB-Host-Adapter mit 2 Ports

# /sys/devices/pci0000:00/0000:00:03.0/0000:15:00.0/net/ibp21s0f0
ID_NET_NAME_PATH=ibp21s0f0
# /sys/devices/pci0000:00/0000:00:03.0/0000:15:00.1/net/ibp21s0f1
ID_NET_NAME_PATH=ibp21s0f1

Beispiel 7. Eingebautes USB-3G-Modem

# /sys/devices/pci0000:00/0000:00:1d.0/usb2/2-1/2-1.4/2-1.4:1.6/net/wwp0s29u1u4i6
ID_NET_NAME_MAC=wwx028037ec0200
ID_NET_NAME_PATH=wwp0s29u1u4i6

Beispiel 8. USB-Android-Telephon

# /sys/devices/pci0000:00/0000:00:1d.0/usb2/2-1/2-1.2/2-1.2:1.0/net/enp0s29u1u2
ID_NET_NAME_MAC=enxd626b3450fb5
ID_NET_NAME_PATH=enp0s29u1u2

Beispiel 9. s390-gruppierte CCW-Schnittstelle

# /sys/devices/css0/0.0.0007/0.0.f5f0/group_device/net/encf5f0
ID_NET_NAME_MAC=enx026d3c00000a
ID_NET_NAME_PATH=encf5f0

SIEHE AUCH

udev(7), udevadm(8), Vorhersagbare Netzwerkschnittstellennamen[1], systemd-nspawn(1)

ANMERKUNGEN

1.
Vorhersagbare Netzwerkschnittstellennamen

ÜBERSETZUNG

Die deutsche Übersetzung dieser Handbuchseite wurde von Helge Kreutzmann <debian@helgefjell.de> erstellt.

Diese Übersetzung ist Freie Dokumentation; lesen Sie die GNU General Public License Version 3 oder neuer bezüglich der Copyright-Bedingungen. Es wird KEINE HAFTUNG übernommen.

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systemd 254